Beim Schreiben meiner Fantasy-Romanreihe Magische Leidenschaft habe ich die Welt Panterra erschaffen, in der die Geschichte spielt. Es war so aufregend, mich gemeinsam mit meiner Protagonistin Méah auf Reisen durch dieses magische Reich zu begeben, dass es mir immer wichtiger wurde, die Welt mit allen ihren Facetten so authentisch wie möglich für meine Leser zu beschreiben. Auch jetzt, nach dem Schreiben, lässt Panterra mich nicht los und ich möchte euch dorthin mitnehmen und euch einige der Orte und Völker vorstellen, die mir besonders ans Herz gewachsen sind.

Kommt mit auf die Reise durch Panterra und entdeckt Méahs Welt!

Einführung

Panterra ist von Menschen und magischen Geschöpfen gleichermaßen bevölkert. Viele Jahrhunderte lang herrschte allerdings Krieg zwischen den beiden Völkern. Die sogenannten Magischen Kriege zerrütteten das Land und nach der letzten verheerenden Schlacht verbannte der damalige Menschenkönig die besiegten magischen Wesen in den Wald. Das glorreiche Zeitalter der Menschen begann, die von diesem Tag an das Reich regierten. Und schon bald waren die magischen Wesen nichts mehr als der Stoff von Legenden …

 

Geographie und Geschichte

Zur geographischen Entstehung Panterras heißt es:

Der Riese Pan war erzürnt, da die Menschen die Natur rücksichtslos zerstört und für ihre Zwecke ausgenutzt hatten. Zuerst begann er vor Wut zu stampfen, woraufhin tiefe Löcher im Boden entstanden, die sich mit Regenwasser füllten und noch heute die riesigen Seen im äußersten Westen Panterras sind.

Es hieß weiter, er habe vor Wut riesige Felsen aus der Erde gerissen und sie umhergeschleudert, und so sei im Norden das mächtige Muîr-Gebirge entstanden. Das fruchtbarste Land, das sich im Osten befand und das die Menschen zerstört hatten, nahm er ihnen zur Strafe, zog riesige Bäume aus dem Boden und stellte sie so dicht aneinander, dass niemals wieder ein Mensch etwas zwischen ihnen anbauen könnte. So entstand der Walhallad.

Pan verbannte die Menschen somit in den Westen, wo sie ein neues, hartes Leben auf unfruchtbarem Boden beginnen mussten, und erlaubte nur den naturverbundenen magischen Wesen im Wald von dem zu leben, was die Natur ihnen gab.

 

Völker, Wesen und magische Orte

Obwohl die Menschen Panterra regieren, gibt es eine ganze Reihe magischer Wesen, die im Verborgenen leben. Ich stelle hier nur die zwei für die Geschichte wichtigsten Völker und ihren Lebensraum kurz vor.

archers-arrow-1443454725bCN Die Dannán und der Walhallad

Die Dannán sind Waldläufer und Wanderer ohne festen Wohnsitz. Sie leben zurückgezogen im Walhallad, dem magischen Wald, der den gesamten Osten Panterras bedeckt. Sie führen ein ruhiges Leben im Einklang mit der Natur und haben eine vielfältige Kultur und Religion.

Aber unter den Dannán sind auch besonders geschickte und gefürchtete Krieger, denn sie sind nicht nur schneller und wendiger als zum Beispiel Menschen, sondern haben auch schärfere Augen und ein ausgeprägteres Gehör und somit bessere Reflexe. Im Kampf sind sie deshalb besonders flink und wendig und können sich beinahe lautlos fortbewegen. Obwohl die Dannán selbst keine Magie wirken können, beschleunigt ihr magisches Blut die Heilung von Wunden und Krankheiten.

Sie machen sich den Wald zu Nutze, denn sie haben eine Verbindung zu allen Lebewesen und ein tieferes Verständnis der Natur. Pflanzen und Tiere tragen Namen und sind als Zwillingsseelen ihre vertrauten Begleiter. Sie glauben daran, dass jeder eine Zwillingsseele in Form eines Tieres oder einer Pflanze besitzt, die einen ein Leben lang begleitet, weshalb sie jedes Lebewesen spüren und sogar mit Tieren sprechen können.

Während der Magischen Kriege wurde die Zahl der Dannán beträchtlich reduziert, was dazu geführt hat, dass dieses Volk seitdem beinahe ausgestorben ist.

two-wings Die Féar und die fliegende Stadt Skârog

Die Féar sind die einzigen Magier, die die verheerenden Magischen Kriege überlebten und so zogen sie sich tief ins Muír-Gebirge im Norden zurück. Sie schufen die fliegende Stadt Skârog, die über den höchsten Gipfeln des Gebirges auf einem schwebenden Felsen thront und deshalb nur auf dem Luftweg zu erreichen ist. Denn die Féar haben mächtige gefiederte Schwingen am Rücken, mit denen sie weite Strecken fliegen können. Jeder Féar hat dabei sein ganz eigenes Gefieder, mal braun gescheckt, mal rabenschwarz oder weiß.

Regiert wird die Stadt in den Wolken, wie Skârog auch genannt wird, vom Hohen Rat, der sich aus Vertretern aller Schichten des Volkes zusammensetzt. Er ist das politische Oberhaupt, wenn vonnöten, Kriegsrat oder oberstes Gericht, vertritt Moral, Gesetz und Gerechtigkeit, ist aber vor allem die Stimme des Volkes und handelt im Interesse des Gemeinwohls. Außerdem sind auch die mächtigsten Magier Panterras in ihm vereint. Sie allein haben die Macht, das Gleichgewicht der magischen Welt zu halten und diese zu schützen. Neben den Magiern gibt es unter den Féar auch Propheten, begabte Heiler und furchtlose Himmelskrieger, die Seite an Seite mit den Féarran, geflügelten Pferden, und deren Reitern die Streitmacht Skârogs bilden.

Sie sind das älteste Volk Panterras und sehr stolz, was so manch einer schon als Arroganz gedeutet hat. Sie bleiben lieber unter sich und wahren ihr uraltes Wissen. Auch wenn sie auf uns Menschen unnahbar und emotionslos wirken mögen, können sie doch tiefe Gefühle empfinden.

 

One thought on “Panterra – meine phantastische Welt

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